Archiv der Kategorie: Kurioses

Eurovision Song Contest – Ost gegen West?

Anscheinend ist es bald wieder so weit und das jährliche transeuropäische Um-die-Wette-Zappeln namens Eurovision Song Contest steigt wieder. Die Tatsache, dass Deutschland vor Jahren schon versucht hat den Wettbewerb durch einschlägige Beiträge von Stefan Raab und Guildo Horn ins Lächerliche zu ziehen (rühmlich auch der aktuelle Versuch von Österreich mit dem Beitrag „Woki mit deim Popo„), hat nichts daran geändert, dass die Abstimmung der einzelnen Länder nach wie vor sehr ernst genommen wird und mit deutlich mehr medialem Hype begleitet wird als beispielsweise Wahlen fürs Europaparlament. Nun steht schon eine Weile der Vorwurf im Raum die osteuropäischen Länder würden sich gegenseitig die Stimmen zu schanzen. Spiegel Online hat nun die Stimmvergabe der letzten Jahre in einer Karte visualisiert und man kann sich ein Urteil bilden, ob das tatsächlich so war oder ob es sonst noch irgendwas Interessantes an der Abstimmung gibt.

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Ey Mann, wo ist mein Telefon?

Der Verlust eines Smartphones kann heute eine schmerzliche Erfahrung sein, können die Geräte doch so viel mehr als die Handys früherer Generationen, dazu kommen noch die auf dem Gerät gespeicherten persönlichen Daten. Die Firma Lookout, die sich auf mobile Sicherheits-Dienstleistungen und das Wiederfinden verlorener Smartphones spezialisiert, hat in mehreren interessanten interaktiven Kartengrafiken visualisiert wo die Geräte verloren gehen und welche Dimension dieses Mißgeschick erreicht.

Die Karte „Billion dollar phone bill“ zeigt den Wert der übers Jahr verlorenen mobilen Geräte. Allein im Jahr 2011 wurden verlorene Geräte im Wert von 2,5 Milliarden $ wiederaufgespürt. In München beträgt der Wert der verlorenen digitalen Helfer 1,3 Millionen. Es wird natürlich gleich angegeben wie viele Maß Bier man dafür bekäme. Und im Kölner Karneval gehen angeblich 30% mehr Smartphones verloren als sonst, wen wundert es?

Die Karte „Dude, where’s my phone?“ zeigt anschaulich zu welchen Tageszeiten die meisten Geräte verloren gehen. Zu jeder Stadt sind zudem die häufigsten Orte, an denen Smartphones verloren gehen angegeben. Dabei gibt es einige Überraschungen: So ist der zweithäufigste Ort, an dem man in Moskau das Smartphone verliert die Militärbasis. In Seoul ist der häufigste Ort das Martial Arts Dojo, auch der Friedhof ist dort unter den Top 3 und dürfte daher nicht mehr den Charakter eines Ortes der Stille haben. In Brüssel lässt man es gern beim Zahnarzt liegen und Vegetarier scheinen auch etwas vergesslich zu sein, was ihr Smartphone angeht, denn in Kopenhagen liegt die Salat Bar und in Köln das vegetarische Restaurant jeweils auf Platz 2.

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Flohmarkt-Schätze

Der Mai ist die Zeit der Hofflohmärkte in München. Dabei schließen sich oft bis zu 200 Hausgemeinschaften eines Viertels zusammen und die Bewohner verkaufen ihre Sachen in den oft schönen Hinterhöfen der innenstadtnahen Viertel von München. Neuhausen und Schwabing waren an den vergangenen Wochenenden dran. Für einen Kartographen war dieses Jahr reiche Beute zu machen. In einem Hinterhof in Neuhausen wurden ein paar alte Schullandkarten verkauft. Meistens findet man die bunten topographischen Karten, die ich noch aus der Schulzeit kenne und die heute anscheinend von vielen Schulen achtlos weggeworfen werden. Es waren aber auch zwei thematische Karten dabei, wovon ich mir eine besonders ins Auge stach. Die Wirtschaft der Erde (II) heißt das Teil. Es zeigt den Pazifik mit Ostasien, Australien und Amerika. Dazu sind die Hauptprodukte des primären Wirtschaftssektors in fetter Schrift übergroß auf der Karte zu lesen. Diese Art der Darstellung hatte ich so noch nicht gesehen. Daneben sind noch die Hauptschifffahrtsrouten als „Dampferrouten“ mit Entfernungen eingezeichnet. Eine Jahreszahl habe ich leider nicht gefunden, aber die Karte scheint schon etwas älter zu sein. Sie sieht jedenfalls sehr dekorativ aus an der Wand.

Am vergangenen Samstag hat mir dann in Schwabing eine ältere Dame einen ganzen Korb alter Karten für wenig Geld überlassen. Ich habe erst zu Hause alles in Ruhe durchgesehen und mehrere 1:100000 Karten von Pfaffenhofen aus dem Jahr 1893 gefunden. Dazu einige Kriegskarten aus dem ersten Weltkrieg die den aktuellen Frontverlauf zeigen, teils mit handschriftlichen Eintragungen. Besonders interessant: Eine Artillerie Monatskarte von der Westfront vom 1.7.1918. Dort sind Schützengräben und Artilleriestellungen eingetragen, anscheinend anhand Informationen aus der Luftaufklärung.

 

 

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Thematische Karten mit OpenStreetMap

Der OSM-Nutzer SK53 zeigt auf seinem Blog welches Potenzial in den OpenStreetMap-Daten steckt. Zusammen mit  Daten (Super Output Areas) der Britischen Regierung ergibt sich eine interessante Karte der Kneipendichte in Großbritannien. Die OSM-Daten leiden zwar teilweise noch unter Unvollständigkeit dennoch glaube ich, dass sich ein paar interessante Zusammenhänge herauslesen lassen. Der Detailausschnitt von London zeigt wie sehr sich die Pub-Dichte auf das Zentrum konzentriert. Die Randgebiete der Stadt zeigen niedrige Anzahlen von Pubs.

 

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Reisen in Gedanken

Der Herbst schreitet voran und es wird wieder kalt und grau draußen. Wer würde sich nicht manchmal gerne an so einem Tag irgendwo weit weg beamen. Solche Fantasien werden jetzt von MapCrunch mit visueller Stimulation unterstützt, indem zufällige Bilder aus Google Street View eingeblendet werden.

Wer dann das Gefühl hat, wirklich mal raus zu müssen, der kann mit destmapper sehen, wie weit weg man einem bestimmten Budget fliegen kann.

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Karte der Online-Netwerke

Heute hat mir ein Kollege den Link zu einer einfallsreichen Karte über soziale Netzwerke im Internet geschickt:

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Europa in Unordnung

Einiges scheint in Europa nicht in Ordnung zur Zeit. Griechenland steht vor der Pleite und der Euro steht unter Druck wie nie. Aber die Leichen, die man jetzt in den Kellern entdeckt, hat man schon seit langem gerochen. Die Situation ist absolut nicht lustig und eigentlich gehört dazu mal eine Karte gemacht, die visualisiert, was wirklich los ist. Daten dazu gibts reichlich, aber der Tag hat halt leider nur 24h. Aber irgendwann werde ich mal dazu kommen. Das wäre auch eine Möglichkeit dem Ärger Luft zu machen, der in mir aufkommt, wenn ich sehe wie unsere Politiker mit der Zukunft Europas spielen.
Aber fürs erste gibts eine etwas amüsante Karte (ich hoffe der Autor hat es so gemeint ;)), die kürzlich bei The Economist Online erschien. Für die, die dennoch jetzt mehr Hintergründe über die aktuelle Krise und was getan werden sollte haben wollen, sei dieser offene Brief des Blogs nachdenkseiten.de ans Herz gelegt.

Man muss sich den Artikel durchlesen um zu verstehen, was der Autor sich bei der Karte gedacht hat.

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