Archiv der Kategorie: Arbeitsmarkt

Kinderarbeit und moderne Sklaverei

ProductsOfSlavery zeigt eine interaktive Karte, die die Herkunftsregionen von Produkten zeigt, die mittels Kinderarbeit oder Zwangsarbeit hergestellt wurden. Klickt man auf ein Land bekommt man eine Übersicht über die betreffenden Produkte. Außerdem kann man zu einem bestimmten Produkt die Länder sehen, in denen das betreffende Produkt unter Zwangsarbeit oder von Kindern hergestellt wird.

 

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Equal Pay Day

Heute ist Equal Pay Day, ein Aktionstag mit dem Zweck, auf die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen. Die folgende Karte zeigt die Situation in Europa für 2008 weitere Informationen gibt es hier. Dargestellt sind geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle und Beschäftigungsquote der Frauen für 2008. Die Unterschiede in Europa klaffen teils weit auseinander. Ein bestimmtes Muster lässt sich kaum erkennen. Auffallend ist die durchweg hohe Beschäftigungsquote von Frauen in den skandinavischen Ländern. Spitzenreiter der dargestellten Länder ist Norwegen mit 75,4 %. In Island sind es sogar 79,6%, jedoch fehlen hier aktuelle Daten zum Verdienstgefälle. Im krassen Gegensatz dazu steht Malta mit einer Frauenbeschäftigungsquote von unter 40%. Den geringsten Verdienstunterschied zwischen Männer und Frauen gibt es in Italien (4,9%), den höchsten in Estland (30,3%).

Das geschlechtsspezifische Verdienstgefälle ohne Anpassungen bezeichnet den Unterschied zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenverdiensten der männlichen und der weiblichen Beschäftigten in Prozent der durchschnittlichen Brutto-Stundenverdienste der männlichen Beschäftigten. Die Grundgesamtheit umfasst alle Beschäftigten in Unternehmen mit 10 Beschäftigten und mehr (Eurostat).

Die Beschäftigungsquote für Frauen ergibt sich aus dem Dividieren der Anzahl von weiblichen erwerbstätigen Personen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren durch die weibliche Gesamtbevölkerung derselben Altersklasse. Der Indikator bezieht sich auf die EG-Arbeitskräfteerhebung. Sie deckt die in privaten Haushalten lebende Bevölkerung ab, schließt jedoch kollektive Haushalte wie Pensionen, Studentenwohnheime und Krankenhäuser aus (Eurostat).

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