Monatsarchiv: Februar 2010

Tief in den roten Zahlen

Im November 2009 hat die EU-Kommission ihre Herbstprognose für die Jahre 2009-2011 veröffentlicht. Markant sind dabei die prognostizierten ungünstigen Entwicklungen der Staatshaushalte fast aller EU-Länder. Fast kein EU-Land wird laut Prognose 2010 die Maastricht-Kriterien erfüllen. Besonders kritisch sieht die Situation für Irland und Griechenland aus. Glaubt man dem Tenor der öffentlichen Diskussionen dann sind die Griechen oder die Iren an ihrer Situation selber schuld. Man zeigt mit dem Finger auf sie und in EU-Kreisen werden die Sorgenkinder angeblich schon mit dem Begriff PIGS (engl. Schweine) in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben der gemeinten Länder betituliert. Das nährt den Verdacht, dass man nur ablenken will von den eigentlichen Problemen, die womöglich ganz wo anders liegen. Dazu folgende links:

junge Welt

Tages Anzeiger

weitere Links zum Thema auf nachdenkseiten.de

Staatsverschuldung und Finanzierungssaldo in Europa

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OpenStreetMap Gemeinde hilft bei der Kartierung in Haiti

Seitdem hochauflösende Satellitenbilder verfügbar sind, ist es möglich Rettungs- und Hilforganisationen bei großen Katastrophen mit Satellitenbildkarten, die anhand aktueller Aufnahmen erstellt werden, zu unterstützen. Meist werden diese Karten von speziellen Institutionen erstellt, die zum Teil unter der internationalen Charter „Space and Major Disasters“ organisiert sind. In Deutschland werden solche Krisenkarten am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen erstellt.

Bei der Erdbebenkatastrophe in Haiti hat nun auch die OpenStreetMap Gemeinde einen Beitrag zur Kartierung der aktuellen Lage geleistet. Die Arbeit ist in der Tat beeindruckend. Eine besondere Darstellung von OpenStreetMap für Haiti findet sich hier:

http://haiti.openstreetmap.nl.

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